Wenn die Welt brennt, können wir nicht darauf warten, dass jemand anderes löscht.
Unsere Rede auf der Stadtteildemo am 1. Mai 2026. Lasst uns Tag für Tag „dort kämpfen, wo das Leben ist!“ – gegen Krieg, Sozialabbau und Rechtsentwicklung! Für eine solidarische Gesellschaft!
Unsere Rede auf der revolutionären 1. Mai Demonstration 2026 in Stuttgart.
Dort kämpfen, wo das Leben ist! Gegen Krieg, Sozialabbau und Rechtsentwicklung. Für Organisierung von unten.
Für Gegenmacht.
Für die soziale Revolution.
Warum erscheinen Konkurrenzdenken, Leistungsdruck oder Nationalismus oft als selbstverständlich? Warum werden gesellschaftliche Verhältnisse akzeptiert, obwohl sie den Interessen vieler Menschen entgegenstehen?
Antonio Gramsci beschrieb mit dem Begriff der Hegemonie, wie Herrschaft nicht nur durch Zwang funktioniert, sondern auch dadurch, dass die Werte und Vorstellungen der Herrschenden tief im Alltag verankert werden — in Schule, Medien, Kultur und unserem alltäglichen Denken.
Wenn wir diese Verhältnisse verändern wollen braucht es den Aufbau von Gegenmacht, den Kampf um Köpfe und Herzen — und eine Praxis, die dort ansetzt, wo das Leben tatsächlich stattfindet.
Gemeinsam mit Orhan Sat wollen wir darüber sprechen, was Gramscis Überlegungen heute noch bedeuten, wie Gegenmacht konkret aufgebaut werden kann und was revolutionäre Politik im Alltag heißen kann.
📍 Samstag, 6. Juni | 18 Uhr
📍 Stadtteilzentrum Gasparitsch, Stuttgart
Kommt vorbei und diskutiert mit uns.
Im Juli 2025 erschoss ein Polizist in Stuttgart-Ost einen unbewaffneten, flüchtenden Mann.
Bereits damals protestierten wir mit vielen anderen Menschen gegen diesen staatlichen Mord, der vorausseilend durch Innenminister Strobl ermöglicht und reflexartig durch Ministerpräsident Kretschmann verteidigt wurde.
Nun sagt die Staatsanwaltschaft, wie so oft und wie so erwartbar: War Notwehr, hatte alles seine Ordnung, keine Anklage.
Der politisch vorab ermöglichte Schuss wird so nun im Nachhinein juristisch abgesichert - allen Missständen zum Trotz.
Währenddessen rüstet auch das Land Baden-Württemberg im Namen der "Sicherheit" immer weiter auf und verliert hierbei, wie das Beispiel Palantir zeigt, jegliche Zurückhaltung.
Dem widersetzen wir uns als lohnabhängige Klasse nur gemeinsam - wir alle, die wir für die Interessen von Wirtschaft & Staat kleingehalten und in Kriege geschickt werden sollen.
Dabei brauchen Sie uns, wir sie aber nicht und wenn wir zahlreich solidarisch miteinander sind, werden ihre Angriffe ins Leere laufen.
Der revolutionäre 1. Mai 2026 hat gezeigt:
Immer mehr Menschen wollen die bestehenden Verhältnisse nicht länger hinnehmen.
Tausende Menschen waren auf den Straßen.
Ansätze von Gegenmacht wurden sichtbar und spürbar.
Jetzt gilt es daran anzuknüpfen:
im Betrieb, in der Schule, an der Uni und im Stadtteil — dort, wo das Leben ist.
Den vollständigen Bericht findet ihr auf www.organisierte-autonomie.org
Unser antifaschistisches Fußballturnier geht in die dritte Runde! ⚽️🚩
Du kickst gerne und findest es wichtig, gegen Nazis, rechte Akteur*innen und ihre Politik aktiv zu werden?
Dann haben wir was gemeinsam!
Komm vorbei – egal ob als Einzelperson(en) oder als fertig aufgestelltes Team (5er Teams).
🗓️ Wann: Am 27. Juni ab 14 Uhr
📍 Bolzplatz in Raitelsberg / Stuttgart-Ost
Da wir so besser planen können, meldet euch bitte vorher an:
🗣️ im @stadtteilzentrum_gasparitsch
📨 oder über stuttgart@organisierte-autonomie.org
💬 oder über Instagram: @oa.stuttgart
Was passiert im Iran? Was bedeutet dieser Krieg für die Menschen? Welche Interessen stecken hinter diesem Krieg? Wie können wir uns positionieren gegen Krieg und Diktatur?
Diesen Fragen wollen wir in der Diskussionsrunde im Mai aufwerfen und gemeinsam diskutieren. Komm vorbei, bring deine Meinung und Fragen mit – wir reden drüber!
Dienstag, 19. Mai, 19 Uhr
Stadtteilzentrum Gasparitsch (@stadtteilzentrum_gasparitsch)
Rotenbergstr. 125, 70190 Stuttgart
Die Angriffe auf unsere Lebensbedingungen nehmen zu – Während Milliarden in Aufrüstung fließen,
steigen Mieten und Preise – und soziale Errungenschaften werden angegriffen.
Das nehmen wir nicht hin.
👉 Komm zum Klassenkampf-Stammtisch und werde aktiv
- gegen den Frühling der Reformen
- gegen Sozialabbau
- gegen Angriffe auf unsere Klasse!
✊ Komm vorbei und werde aktiv.
🗓 jeweils donnerstags 07.05. | 11.06. | 09.07. – jeweils 19 Uhr
📍@stadtteilzentrum_gasparitsch
Du möchtest etwas gegen Krieg, Sozialabbau und Rechtsentwicklung tun? Du möchtest dich für eine solidarische Gesellschaft einsetzen?
Dann komm zu unserer Vorstellungs-Veranstaltung, lerne uns kennen und werde mit uns aktiv.
Wir stellen uns und unsere Praxis vor und gebe Einblicke in unsere strategischen Leitlinien. Anhand verschiedener Initiativen zeigen wir Dir Möglichkeiten auf, wie Du Dich aktiv einbringen kannst.
Mittwoch, 06. Mai, 19 Uhr
Stadtteilzentrum Gasparitsch
Rotenbergstr. 125, 70190 Stuttgart
„Die Ansätze von Gegenmacht werden spürbar“
2300 Menschen bei Revolutionärer 1. Mai Demo, großes Straßenfest, knapp 200 Personen bei Stadtteildemo.
Ihr findet hier unseren Kurzbericht zum 1. Mai 2026 - den kompletten Bericht inkl. Reden gibts auf unserer Website:
🔗 stuttgart.organisierte-autonomie.org
1000 Krisen, eine Antwort: Am 1. Mai gehen wir als Frauen auf die Straße gegen ungleiche Bezahlung und Altersarmut, den Gender-Care-Gap, Sozialabbau, Militarisierung und Wehrpflicht, Roll-Back und rechte Rollenbilder und vieles mehr.
Kommt mit uns zusammen zur revolutionären 1. Mai Demo um 13 Uhr auf dem Kronprinzplatz!
Wenn sie Häuser leerstehen lassen, während wir keine Wohnungen finden, besetzen wir sie.
Heute komplettieren wir unsere Postkartenserie zum 1. Mai 2026 & sehen uns am Freitag auf der Straße! ✊
Ihr könnt die komplette Postkartenserie auch beim 1.Mai-Fest am @stadtteilzentrum_gasparitsch bekommen!
Heraus zum revolutionären 1. Mai! 🚩
Mieten steigen, Wohnungen stehen leer. Wir pendeln stundenlang, weil wir uns die Stadt nicht mehr leisten können. Immobilienkonzerne zocken mit unserem Zuhause und kassieren Rekordgewinne, während Familien verdrängt werden und obdachlose Menschen auf der Straße schlafen.
Unser Zuhause ist kein Spekulationsobjekt, sondern ein Grundbedürfnis. Wir lassen uns nicht länger aus unseren Vierteln drängen. Wir organisieren uns, verweigern kollektiv die Miete und besetzen leerstehende Häuser.
Dafür und für vieles mehr gehen wir am 1. Mai auf die Straße.
Wenn sie uns mit Entlassung und Arbeitslosigkeit drohen, bestreiken wir ihre Betriebe.
Unsere vorletzte Postkarte zum 1. Mai 2026.
Ihr könnt sie auch in gedruckter Form im @stadtteilzentrum_gasparitsch holen, behalten & verteilen.
Heraus zum revolutionären 1. Mai! 🚩
Massenentlassungen bei VW, Bosch und Co. zeigen erneut, wer in diesem System die Folgen der Krise tragen soll. Doch wir sind nicht das Problem – wir sind das Fundament. Wir tragen ihre Krise nicht – denn ohne uns läuft nichts. Sie brauchen uns. Wir sie nicht.
Darum streiken wir: Für gute Arbeit zu unseren Bedingungen und eine solidarische Zukunft, in der niemand Angst vor dem Verlust seiner Existenz haben muss.
Dafür und für vieles mehr gehen wir am 1. Mai auf die Straße.
Revolutionäre 1. Mai Demo · 13 Uhr · Kronprinzplatz
Straßenfest · ab 14 Uhr · Gasparitsch
Stadtteildemo · 17 Uhr · Start am Gasparitsch
Heraus zum 1. Mai! Dort kämpfen, wo das Leben bist! Gegen Krieg, Sozialabbau und Rechtsentwicklung! Kapitalismus überwinden!
13 Uhr: Revolutionäre 1. Mai Demo beim Hochtransparent "Dort kämpfen, wo das Leben ist!"
Ab 14 Uhr: Straßenfest am @stadtteilzentrum_gasparitsch
17 Uhr: Stadtteildemo vom Straßenfest aus




