Was passiert im Iran?
Was bedeutet dieser Krieg für die Menschen?
Welche Interessen stecken hinter diesem Krieg?
Wie können wir uns positionieren gegen Krieg und Diktatur?
Der Krieg im Iran spaltet die Meinungen. Oft scheint es, als gäbe es nur zwei Lager: Auf der einen Seite stehen Kritiker der USA und Israels, die die iranische Regierung bedingungslos verteidigen und jegliche Verbrechen als „westliche Propaganda“ abtun. Auf der anderen Seite gibt es jene, die den Westen als Retter feiern, der angeblich Demokratie durch Bomben ins Land bringt und offen das Ziel eines „Regime Changes“ verfolgt.
Doch hilft uns diese Sichtweise wirklich weiter? Wir fragen uns: Was passiert eigentlich im Iran? Was bedeutet dieser Krieg für die Menschen im Iran? Welche eigentlichen Interessen treiben diese Angriffe wirklich an? Und wie können wir eine Haltung finden, die sowohl die Unterdrückung durch das Regime ablehnt als auch den militärischen Angriff auf das Land verurteilt?
Der Krieg im Iran ist dabei nur das deutlichste Beispiel für eine generelle Zuspitzung: Sei es der Krieg in der Ukraine, die israelischen Angriffe auf den Libanon und Palästina, das Vorgehen der syrischen Regierung gegen Rojava oder auch die Entführung des venezolanischen Staatsoberhauptes durch die USA. Die Zeichen stehen auf Eskalation, Konflikt und Krieg – und auch Deutschland wird Schritt für Schritt kriegstüchtig gemacht – etwa durch steigende Rüstungsausgaben und die Wiedereinführung der Wehrpflicht.
Umso dringlicher wird die Frage: Wie können wir uns in dieser Situation positionieren?
Die Diskussionsrunde ist offen für alle. Wir wollen gemeinsam darüber sprechen und diskutieren, wie eine Haltung aussehen kann, die sich sowohl gegen die Diktatur als auch gegen den Krieg stellt.
Komm vorbei, bring deine Meinung und Fragen mit – wir reden drüber!
Dienstag, 19. Mai, 19 Uhr
Stadtteilzentrum Gasparitsch
Rotenbergstr. 125, 70190 Stuttgart