Heraus zum revolutionären 1. Mai 2025 – Auf die Barrikaden! Gegen Krieg, Rechtsruck, Kapitalismus – Für den Kommunismus!

Heraus zum revolutionären 1. Mai 2025 – Auf die Barrikaden! Gegen Krieg, Rechtsruck, Kapitalismus – Für den Kommunismus!

30. März 2025 0 Von organisierte autonomie Stuttgart

Aufruf des Revolutionären 1. Mai Bündnis Stuttgart


Krieg in der Ukraine, Bomben auf Gaza, Libanon, Syrien, Jemen. CDU, SPD und Grüne rücken weit nach rechts und stärken doch nur die AfD. Geplante Kürzungen beim Bürgergeld, 400 Milliarden für die Rüstungsindustrie: Die Zeiten werden rauer, der Kapitalismus hat nichts mehr zu bieten, außer Chaos, Krise und Gewalt.

Am 1. Mai gehen wir deshalb gemeinsam und vereint auf die Straße! Für den Bruch mit diesem System, für die Perspektive der Revolution!

Erkämpftes verteidigen!

Der Achtstundentag, Urlaub, Mindestlohn, Krankengeld, Krankenversicherung, Mutterschutz, Elternzeit, Tarifverträge, Lohnverhandlungen, Betriebsräte, das Streik- und das Wahlrecht. All das wurde uns von den Kapitalist:innen und ihren politischen Handlagern nicht etwa geschenkt. All das haben unsere Vorgänger:innen als Arbeiter:innenklasse hart erkämpft. Für diese Errungenschaften wurde viel Schweiß und Blut vergossen. Unzählige Arbeiter:innen mussten ihre Freiheit, Gesundheit oder ihr Leben opfern. Und nicht wenig davon steht schon jetzt wieder unter Beschuss.

Auch heute müssen wir wieder gemeinsam auf die Straßen und kämpfen. Kämpfen für höhere Löhne und Renten, bessere Arbeitsbedingungen, bezahlbare Wohnungen, moderne Schulen, Kitaplätze und Krankenhäuser. Eine ausgebaute Infrastruktur und ausreichende Frauenhäuser. Denn auch heute sehen wir, dass unsere Steuergelder in Aufrüstung, Konzerne und Banken gesteckt werden. Unsere Bedürfnisse für ein Leben in einer freien, friedlichen, gerechten und solidarischen Gesellschaft spielen dabei keine Rolle. Wenn wir all das und noch viel mehr erreichen wollen, reicht es nicht innerhalb der bestehenden Ordnung Reformen zu fordern. Ein grundlegender Bruch mit dem kapitalistischen System ist dafür unausweichlich.

Gegen Spaltung und Krieg

Die wenigen Mächtigen, die von diesem System profitieren, möchten unsere Unzufriedenheit weg von ihrer zerstörerischen Politik lenken.

Migrant:innen und Geflüchtete sollen den Sündenbock für die sozialen Probleme in unserem Land spielen. Aber auch Bürgergeldempänger:innen werden zunehmend zur Zielscheibe.

Wir sollen uns gegenseitig bekämpfen, statt unsere Wut gegen ihr System, das nur noch Armut und Zerstörung produziert, zu richten.

Um ihre Vorherrschaft und ihren Profit zu sichern versuchen sie, ganze Völker wie in Palästina, Kurdistan, Kongo, Sudan, Yemen usw. in die Knie zu zwingen. Während die Imperialisten Milliarden durch Waffenverkäufe und Kriegstreiberei verdienen, beuten sie die Menschen und Ressourcen in eben diesen Ländern aus. Auf der Suche nach einem würdevollen Leben begeben sich Tausende auf die lebensgefährliche Flucht Richtung Deutschland. Hier angekommen werden sie wie Menschen zweiter Klasse behandelt.

Aber das Ringen um Einfluss und Rohstoffe bedroht auch uns: In der Konfrontation von Mächten wie USA, China, Europa und Russland droht die Arbeiter:innenklasse in einem großen Krieg zermahlen zu werden. Die Regierung will für unvorstellbare 400 Milliarden  Euro Waffen produzieren, die EU insgesamt sogar für 800 Milliarden. Diese Waffen, die mehr wert sind als alle deutschen Ausgaben für Renten, Soziales, Bildung und Gesundheit, werden irgendwann eingesetzt – wenn wir es nicht verhindern!

Eine Welt zu gewinnen!

Es ist höchste Zeit für Veränderungen! Veränderungen die den Kern des Problems, den Kapitalismus mit seinen Krisen und Kriegen, angreifen müssen.

Unser gemeinsamer Kampf gegen Faschismus, Patriarchat, Sozialabbau, Krieg und Klimawandel – und für ein würdevolles Leben in Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit bedeutet: der Kampf gegen das kapitalistische, imperialistische System und für den Kommunismus! Denn der Kapitalismus ist nicht das Ende der Geschichte. Er ist nicht alternativlos. Er wird von einer kleinen reichen Minderheit gestaltet, die von den Kriegen, der Umweltzerstörung und Ausbeutung unserer Arbeitskraft profitiert. Er kann und wird gestürzt werden! Schulter an Schulter werden wir dann eine Gesellschaft aufbauen, in der unsere Bedürfnisse im Mittelpunkt stehen, statt der Profit Einzelner. Eine Welt, in der wir alle gleichermaßen Zugang zu Reichtümern und Ressourcen haben und kollektiv entscheiden, was und wie produziert wird und wie wir uns reproduzieren. Eine Welt die nicht ständig durch Krieg und Umweltzerstörung in ihrer Existenz bedroht ist! Deshalb:

Am 1. Mai auf die Straßen! Für die Revolution! Für den Kommunismus!


Der Polizeigewalt entgegentreten!

Seit über 20 Jahren gehen wir in Stuttgart am 1.Mai für eine revolutionäre Perspektive auf die Straße. In den letzten beiden Jahren hat die Polizei mit Gewalt die Demonstration angegriffen. Wir sagen: Der Kampf gegen den Kapitalismus, gegen Krieg, Zerstörung der Umwelt, die tägliche Ausbeutung und den Genozid in Palästina, lässt sich nicht mundtot machen! Daher werden wir auch 2025 trotz autoritärer Staatsmacht unseren Protest selbstbestimmt auf die Straße tragen!


Revolutionäre 1. Mai Demo in Stuttgart

12.30 Uhr Kronprinzstr. (S-Bahn Stadtmitte)